DEUTSCH-FRANZÖSISCHER DIALOG (DFD)
Rückblick
Der aktuelle Zustand und die Perspektiven der deutsch-französischen Beziehungen und insbesondere die Zukunftsperspektiven für das europäische Integrationsprojekt waren die Leitthemen des von der Europäischen Akademie Otzenhausen und der ASKO EUROPA-STIFTUNG ausgerichtete 15. Deutsch-Französischen Dialogs, der in diesem Jahr bereits zum 15. Mal stattgefunden hat. An der vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung unterstützten Veranstaltung haben 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland und Frankreich und zahlreiche Experten aus dem politischen und aus dem wissenschaftlichen Bereich teilgenommen. Zu den prominenten Referenten gehörten unter anderem der saarländische Minister für Finanzen und Europa, Stephan Toscani, der französische Generalkonsul im Saarland, Frédéric Joureau sowie die Europaabgeordneten Andreas Schwab (CDU), Doris Pack (CDU) und Jo Leinen (SPD). Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Teilnehmer über die aktuellen europapolitischen Positionen Deutschlands und Frankreichs informiert. Während der zwei Tage in der Europäischen Akademie wurde zudem kontrovers über die Fragen nach den Möglichkeiten der Schaffung einer solidarischeren Europäischen Union (EU) und einer größeren Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen auf europäischer Ebene diskutiert. Auch die zukünftige Ausgestaltung der europäischen Institutionen und die Bildungspolitik in Deutschland, Frankreich und Europa standen auf der Agenda.


Seit 1999 bietet der Deutsch-Französische Dialog ein jährliches Diskussionsforum, auf dem die meist rein national geführten Debatten über die Zukunft Europas in einen innovativen und produktiven deutsch-französischen und europäischen Dialog außerhalb der Regierungsebene zusammengeführt werden.
Während der zweitägigen Veranstaltung analysieren und debattieren Experten und Multiplikatoren aus Politik, Medien, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und Frankreich, aber auch aus anderen europäischen Staaten und den europäischen Institutionen, aktuelle sowie grundlegende europäische Herausforderungen.
Damit leistet der Deutsch-Französische Dialog einen wichtigen Beitrag zur Entstehung einer aktiven europäischen Öffentlichkeit.
Die Ergebnisse der Arbeitstagung werden in Form eines Diskussionsberichtes veröffentlicht, der kostenfrei über die ASKO EUROPA-STIFTUNG oder diese Internetseiten bezogen werden kann.
Kontakt
Georg Walter
Deutsch-Französische Beziehungen
Europa in der Großregion SaarLorLux

