Deutsch-Französischer Dialog

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19. Deutsch-Französischer Dialog, 7. - 9. Juni 2017

Thema: „Europa der Bürger – Realität oder Illusion“

Der DFD 2017 möchte sich der Zivilgesellschaft widmen als einer zentralen Ebene für die deutsch-französische und europäische Zusammenarbeit. Die deutsch-französischen Gesellschaften (DFG) und ihr französisches Pendant, die Associations franco-allemandes (AFA), sind eine Organisationsstruktur, die in Deutschland und in Frankreich seit dem Ende des 2. Weltkrieges floriert und in der Breite der Gesellschaft gut aufgestellt ist. Beide sind in Dachorganisationen verankert und gut sichtbar. Deshalb wollen wir diese breite Form des zivilgesellschaftlichen Engagements in ihrer Funktionsweise, ihren Stärken und Schwächen untersuchen und die jeweiligen Akteure miteinander ins Gespräch bringen. Es geht darum, welchen Beitrag diese gesellschaftlichen Strukturen für die gelebte Realität eines Europas der Bürger leisten können.

Thema „Europa der Bürger – Realität oder Illusion“ In diesem Zusammenhang hat das deutsch-französische Institut Ludwigsburg in enger Zusammenarbeit mit der ASKO EUROPA-STIFTUNG alle DFGs und AFAs gebeten, an einer sozial- und kulturwissenschaftlichen Untersuchung teilzunehmen.
Vom 7. bis 8. Juni 2017 wird der DFD zunächst die Ergebnisse dieser sozial- und kulturwissenschaftlichen Untersuchung auswerten und im Anschluss diese mit einigen der DFGs und AFAs, die an der Studie teilgenommen haben, diskutieren und vertiefen. Zum Abschluss des zweitägigen Workshops wird am 9. Juni eine öffentliche Veranstaltung stattfinden, in der die Herausforderungen, Handlungsempfehlungen und konkrete Lösungsansätze präsentiert und im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit hochrangigen politischen Entscheidungsträgern und einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden.

 

Zum DFD:
Der „Deutsch-Französische Dialog – Europa weiter denken“ (DFD) wurde 1999 von der ASKO EUROPA-STIFTUNG mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein deutsch-französisches Diskussionsforum einzurichten, auf dem die bisher national geführten Zukunftsdebatten über Europa in einen innovativen und produktiven Deutsch-Französischen Dialog zusammengeführt werden.
Während der mehrtägigen Veranstaltungsreihe analysieren und debattieren Experten und Multiplikatoren aus Politik, Medien, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und Frankreich, aber auch aus anderen europäischen Staaten und den europäischen Institutionen, aktuelle sowie grundlegende europäische Herausforderungen.
Damit leistet der Deutsch-Französische Dialog einen wichtigen Beitrag zur Entstehung einer aktiven europäischen Öffentlichkeit. Die Ergebnisse der Arbeitstagung werden jeweils in Form eines Diskussionsberichtes veröffentlicht.
Im Jahr 2013 übertrug die ASKO EUROPA-STIFTUNG die konzeptionelle und thematische Ausgestaltung des Deutsch-Französischen Dialogs an die Europäische Akademie Otzenhausen, die somit nicht mehr nur als Veranstaltungsort fungiert.

Mehr Informationen: www.eao-otzenhausen.de