Verleihung des Arno-Krause-Preises der ASKO Europa-Stiftung
Die Semestereröffnungsfeier des Europa-Instituts am 3. November 2025 in der Aula der Universität des Saarlandes bot in diesem Jahr bereits zum 10. Mal den besonderen Rahmen für die Verleihung des Arno Krause-Preises.
Marco Wölflinger überreichte als Sprecher des Vorstands der ASKO Europa-Stiftung die Urkunden an die Sieger-Teams.
Der Arno-Krause-Preis wurde als Team-Preis an drei Gruppen von Studierenden am Europa-Institut der Universität des Saarlandes verliehen:
Unter der Leitung von Professor Dr. Marc Bungenberg und Xenia Astapenka zeigte das Team – bestehend aus Lisa Vita Landes, Lisabeth Toft Tomter, Sara D'Arcy Shepherd und William Wulff – herausragende Leistungen beim Foreign Direct Investment International Arbitration Moot, der im November 2024 in Berlin stattgefunden hat. Ein weiteres Team nahm im April 2025 am renommierten Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien teil – begleitet und unterstützt von den Coaches Professor Dr. Helmuth Rüssmann und Dr. Elinam de Souza. Auch das Team, das Anfang Januar 2025 in Antwerpen an EuroSim – einer Simulation europäischer Entscheidungsprozesse, die abwechselnd an amerikanischen und europäischen Universitäten stattfindet –teilgenommen hat, zeigte beeindruckendes Engagement.
Seit 2016 vergibt die Stiftung einen eigenen Preis – den Arno-Krause-Preis - für die besten Leistungen von Absolvent:innen des Master-Studiengangs „Europäisches und internationales Recht“ am Europa-Institut der Universität des Saarlandes. Die Stiftung prämiert mit ihrem Preis herausragende Leistungen in den weltweit größten länderübergreifenden Wettbewerben VISMoot und FDI Moot für das internationale Wirtschaftsrecht und die Schiedsgerichtsbarkeit sowie EuroSim, als weltweit größte Simulation europäischer Entscheidungsprozesse. In allen drei Wettbewerben treten Universitätsteams aus der ganzen Welt unter Anleitung von wissenschaftlichen Mentor:innen bzw. Teamleadern gegeneinander an.
Weitere Informationen zur den Wettbewerben: Vis Moot / FDI Moot / EuroSim
Der DFH-Exzellenzpreis der ASKO Europa-Stiftung im Jahr 2025 ging an die Absolventin Tabea Rebekka Zoe Schreiner für ihre herausragende Masterarbeit zum Thema "Mohamed Mbougar Sarr: De purs hommes (2018) – Zur literarischen Fiktionalisierung des (Tabu-)Themas Homosexualität und ihrer transkulturellen Rezeption". Die Preisverleihung fand am 30. Januar 2025 im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in der französischen Botschaft in Berlin statt.
Mit den Exzellenzpreisen der DFH werden seit 2002 jährlich Absolvent:innen von DFH-geförderten Studiengängen ausgezeichnet, die ihre fachliche und interkulturelle Exzellenz durch hervorragende Studienabschlüsse oder durch besondere Verdienste unter Beweis gestellt haben. Sie verfolgen zudem das Ziel, den Austausch zwischen der Wirtschaft und jungen Nachwuchsakademiker:innen anzuregen. Die Preise werden von Unternehmen und Institutionen aus unterschiedlichen Branchen gefördert.
Seit 2015 stiftet die ASKO Europa-Stiftung jährlich einen der Exzellenzpreise an einen Absolventen / eine Absolventin eines deutsch-französischen Studiengangs.