Deutsch-Französischer Nachhaltigkeitsdialog


Der "Deutsch-Französische Nachhaltigkeitsdialog 2.0 - Zukunft weiter denken" ist ein Kooperationsprojekt der ASKO Europa-Stiftung und der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) mit Unterstützung des Centre Ernst Robert Curtius (CERC) in Bonn.

Aufgrund der positiven Resonanz der Auftaktveranstaltung strebt die Stiftung die Institutionalisierung des „Deutsch-Französischen Nachhaltigkeitsdialogs“ an. In bilateralen und internationalen Workshops und Konferenzen sollen auch zukünftig Klimawandel, Biodiversität, Global Health und die Perspektive einer nachhaltigen Energieversorgung kontrovers und lösungsorientiert diskutiert werden. So ist es inzwischen gelungen, eine Verknüpfung mit der Agenda 2030 bzw. den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung / Sustainable Development Goals (SDGs) herzustellen: eine Folgeveranstaltung zum SDG 11 „Nachhaltige Städte und Kommunen“, insbesondere „Nachhaltige Stadtentwicklung“, wurde bereits für 2023 auf den Weg gebracht.

Deutsch-Französischer Nachhaltigkeitsdialog 2.0 - Zukunft weiter denken

Als Auftakt zu einer geplanten Veranstaltungsreihe fand am 28. und 29. Oktober 2021 in Präsenz der erste "Deutsch-Französische Nachhaltigkeitsdialog" im Kurfürstlichen Schloss in Bonn mit insgesamt 100 Teilnehmer:innen aus Deutschland und Frankreich statt.

Wissenschaftler:innen und Expert:innen aus namhaften Organisationen, Universitäten und NGOs traten am ersten Tag in einen interdisziplinären Austausch. In drei Arbeitsgruppen wurden die Themen „Gerechte Energiewende und nachhaltige Mobilität“, „Global Health“, „Klimawandel und Biodiversität“ behandelt und die wichtigen Fragestellungen jeweils aus deutscher und französischer Sicht beleuchtet, wie z.B.: Welche Auswirkungen haben der Klimawandel und die intensivierte Landnutzung auf die Resilienz ökologischer und sozialer Systeme? Wie können Naturrisiken und Naturkatastrophen sowohl technisch als auch gesellschaftlich reduziert werden? Wie sieht Energiegerechtigkeit in der Praxis aus?

In einer Podiumsdiskussion am Folgetag wurden die Diskussionsinhalte und -ergebnisse aus den Arbeitsgruppen präsentiert und daraus drei zentrale Forderungen an Wissenschaft, Gesellschaft und Politik formuliert:

  • Die Öffnung der Debatten zum Klimawandel zwischen Wissenschaft und Politik mit der Zivilgesellschaft.
  • Eine Verbesserung des Wissenstransfers und der Kommunikation zu den Herausforderungen der Nachhaltigkeit.
  • Die Schaffung eines verbindlichen rechtlichen Rahmens für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele.

Ausführliche Nachlese