Europa braucht Einigkeit – jetzt.
Wie handlungsfähig ist Europa in Zeiten multipler Krisen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Europa-Podiums 2026 am 29. Januar im Festsaal des Rathauses St. Johann in Saarbrücken.
Unter dem Titel „Zwischen inneren Krisen und äußeren Erwartungen – Deutsch-französische Verantwortung für Europas Zukunft“ diskutierten Karoline Gil, Prof. Dr. Nicolas Hubé und Prof. Dr. Joachim Schild vor über 90 Teilnehmenden über Europas Fähigkeit, seine demokratischen Werte angesichts geopolitischer Spannungen und gesellschaftlicher Polarisierung zu bewahren. Moderiert wurde die Runde von Prof. Dr. Ulrich Brückner.
Die zentrale Botschaft: Nationale Alleingänge führen nicht weiter. Nur gemeinsame europäische Antworten auf innere und äußere Herausforderungen sichern politische Handlungsfähigkeit und Zusammenhalt. Besonders stark war der Appell junger Stimmen nach mehr Mitgestaltung und erlebbarer Demokratie.
Am Ende blieb das klare Fazit: Europa ist kein fernes Brüssel, sondern unser gemeinsames Projekt – und es braucht Einigkeit, Mut und Engagement, um seine Werte zu bewahren.
Seit 2008 veranstalten die ASKO Europa-Stiftung und die Europäische Akademie Otzenhausen in Zusammenarbeit mit dem Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes und EUROPE DIRECT, Saarbrücken, in der Deutsch-Französischen Woche im Januar ein Europa-Podium.
Referent:innen aus Deutschland, Frankreich und wahlweise einem dritten EU-Mitgliedstaat diskutieren aus interdisziplinärer Perspektive über aktuelle Themen im deutsch-französischen und europäischen Kontext.
Bisherige Themen waren zum Beispiel: